exhibition_ismus

Finnisage

Gepostet von in Ausstellungsbesuch, Nachgefragt, Überraschungsmoment

Und es wurde gefeiert… Nach zwei Wochen Ausstellung und einem Jahr harter Arbeit feiert die Ausstellung „Offen gefragt! Wovon Ausstellungen sonst nicht sprechen.“ am 29.04.2016 ihren Abschluss. Die Ausstellungsmacherinnen sind sehr glücklich und zufrieden über den Verlauf der Ausstellung und bedanken sich vor allem bei den Besucher*innen. Angebote für weitere Ausstellungsorte gibt  es bereits.  Aber jetzt erstmal „Auf euch“!

bild 6

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Eingerahmt

Gepostet von in Überraschungsmoment

Das mumok (Museum Moderner Kunst) in Wien mag es künstlich. In allen Ausstellungsräumen werden die Objekte nur durch Kunstlicht inszeniert. Natürliches Licht bekommen hier weder Kunst noch ihre Liebhaber*innen zu Gesicht. Doch eine Stelle ist anders, ein Fenster gibt es und ermöglicht den Gästen des Hauses einen Panoramablick über Wien.

Wie ein in den Fensterrahmen eingelassenes Gemälde, präsentieren sich die Dächer der Stadt. Rote Dachpfannen zuerst, weiter hinten die sandfarbene Fassade des Kunsthistorischen Museums. Auch der Turm des Stephansdoms ist zu sehen. Der Blick aus dem Fenster dauert bei vielen Besucher*innen sogar etwas länger, als der auf das ein oder andere Objekt im Raum. Schon ok, find‘ ich.

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DON’T mind the Gap

Gepostet von in Überraschungsmoment

JUHUU! Das mumok in Wien hat Saaltexte mit Gender_Gap. 

Noch bis zum 24.04. zeigt das mumok die Ausstellung „Blühendes Gift – Zur feministischen Appropriation des österreichischen Unbewussten“, die von Studierenden und Lehrenden des Programms Master in Critical Studies an der Akademie der bildenden Künste Wien kuratiert wurde. Auf zwei Ebenen des Hauses thematisiert die Ausstellung den Blick der Kurator*innen auf die Werke der Sammlung des Hauses nach 1945.

Angestoßen durch die geschriebenen Texte der Studierenden und Lehrenden der Akademie der bildenden Künste, entschloss sich das mumok, den Gender_Gap auch in allen anderen Saaltexten zu nutzen. Ich finde es großartig und hoffe sehr, dass der Unterstrich das Haus nicht gemeinsam mit der Ausstellung wieder verlässt.

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Der (ab)gelenkte Blick

Gepostet von in Überraschungsmoment

Die tschechische Nationalgalerie in der Hauptstadt Prag hat mich nicht nur wegen der Werke von Alfons Mucha nachhaltig beeindruckt. Die industriell geprägte Architektur des in den 1920er Jahren erbauten Gebäudes war es, die die Begehung des mit Kunstwerken bestückten Messepalastes für mich interessant gemacht hat. Irgendwie rau und kühl, weitläufig und in vielen Ecken düster erscheinend, präsentiert sich das Gebäude seinen Besucher*innen.

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Gedichte über Mailand

Gepostet von in Überraschungsmoment

Ort: Mailand, Domplatz

Ich stehe in Mailand auf dem Domplatz , dem Piazza del Duomo. Es ist 20.20 Uhr und eigentlich möchte ich den Dom besichtigen, der wie ein ehrfürchtiger Zeuge aller Geschehnisse in der Dämmerung stumm dasteht. Der Platz ist voll von Menschen, die Einkaufsläden der Oberklasse haben noch geöffnet. Es ist viel los, aber hektisch fühlt es sich nicht an. Die meisten Menschen haben sicherlich Feierabend, stromern noch ein wenig umher. Am Domplatz gibt es unzählige Cafés und Restaurants. Es ist angenehm warm für Ende September und ich brauche nicht einmal meine Jacke. Noch ist der Himmel gedeckt blau, aber die Sonne ist nicht mehr zu sehen und es wird nun langsam gemütlicher. Die Lampen des gesamten Domplatzes sind angeschaltet, es hat fast etwas von Weihnachtsmarkt-Atmosphäre, wenn es nicht so warm wäre.

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Es ist soweit!

Gepostet von in Überraschungsmoment

Liebe Leser*innen,

wir heißen euch herzlich Willkommen auf exhibition_ismus!

 

Die Idee für den Blog entstand im Rahmen einer Kooperation der beiden Masterstudiengänge “Kulturanalysen” und “Museum und Ausstellung” am Institut für Materielle Kultur an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Beide Studiengänge sehen ein auf zwei Semester angelegtes Projekt vor, das von den Studierenden selbstständig umgesetzt wird. Ergänzend zum Projekt des Masters „Museum und Ausstellung“, dessen Studierende eine Ausstellung zum Thema “Ausstellen” konzipieren und umsetzen, setzen wir Studentinnen der Kulturanalysen uns über das Medium Blog mit verschiedenen Sichtweisen auf Ausstellungen und Objekte auseinander, lassen neue Zugänge, Gedanken und Blickwinkel auf die Institution Museum und ihr Medium Ausstellung zu und werden den Prozess der Ausstellungsplanung des Masters “Museum und Ausstellung” sowie die Ausstellung selbst zum Schwerpunkt unseres Blogs machen.

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