exhibition_ismus

Queerseum

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Wie muss eigentlich eine queerfeministische Intervention in einer Ausstellung aussehen? 3 der Kurator*innen der Ausstellung Homosexualität_en haben bei einer Podiumsdiskussion viel aus ihrer Perspektive dazu geschrieben, aber muss 1 Kurator*in sein um queerfeministisch zu intervenieren? Dazu später mehr.

Die Ausstellung Offen gefragt! bezieht keine klare Position zum Thema queer, sie nutzt Gendersternchen, Gendergaps und genderneutrale Formulierungen in ihren Texten, ihre Toiletten sind binär gekennzeichnet und die Themen Geschlecht/Sexualität tauchen nur als Randnotiz auf. Nur im Rahmenprogramm wird erkennbar, dass Queerness als Thema doch mitgedacht wurde. Am 26.04 fand unter der Leitung Oliver Klaassens ein Workshop und ein Vortrag mit dem Titel Queerseum – Zur Rolle des Museums als diskursiver Verhandlungsort von Geschlecht und Sexualität statt.

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Überfordert und unterschätzt?

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Super spannende Teilnehmende. Aber irgendwie sind wir ein bisschen von der Hauptfrage abgewichen….

Hochschwellige Diskussion mit Hürden für diejenigen, die (noch) nicht im Museum arbeiten.

Die Frage war doch: MUSEEN- Überfordert und unterschätzt? Aber gesprochen wurde fast nur über Ausstellungen. Thema verfehlt?

Es wirkte wie ein „Karrieretag“, an dem die Teilnehmenden von ihrer Arbeit berichten, die Hauptfrage wurde kaum behandelt.

VERMITTLUNG war leider das Hauptthema

Das sind einige der Kommentare, die auf den Evaluationskärtchen der Veranstaltung „Museen – überfordert und unterschätzt?“ des Ausstellungsteams „Offen Gefragt!“ im Nachhinein zu finden waren. Insgesamt 26 Karten wurden abgegeben. 16 der Besucher*innen gaben an, zufrieden mit dem Verlauf des Abends gewesen zu sein, zehn hatten sich  mehr erhofft, zwölf Menschen fanden die Impulsstatements zu Beginn der Podiumsdiskussion schlecht, 15 fanden die Moderation ausbaufähig.

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Mitgebloggt: Kurator_innen von Homosexualität_en im Gespräch

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Veranstaltung:
Dare the im_possible/ Wage das Un_mögliche
Panel:
Funktionieren queerfeministische Interventionen im Museum?

Eine der populärsten, queerfeministischen Interventionen in Museen waren die Aktionen der Guerillia Girls, die mit statistischen Auswertungen auf strukturelle Benachteiligung von Frauen und auf strukturelle Unterdrückung hinwiesen. Die Guerrillia Girls sind eine Gruppe, die von außen Museen betrachtet und Kritik anbringt. Kann es ebenso funktionieren, aus dem Inneren der musealen Strukturen die Institution zu verändern?

Guerillia Girls
Copyright © Guerrilla Girls;    Website: Guerilliagirls.com

Die Kurator*innen der Ausstellung Homosexualität_en, die noch bis zum 1.12.15 im Schwulen Museum*, Berlin, und dem Deutschen Historischen Museum, Berlin, stattfindet, haben genau dies versucht. In der Podiumsdiskussion von Dare the im_possible haben sie von ihren Intentionen und Erfahrungen berichtet.

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