exhibition_ismus

Making offen gefragt!

Gepostet von in künstlerische Produktionen

Der Aufbau der Ausstellung Offen gefragt! wurde vom 8ten April bis zur Eröffnung am 16ten April mit einer Kamera begleitet. Um den Prozess von einer leeren Halle bis zur fertigen Ausstellung sichtbar zu machen wurde ein Zeitraffer eingesetzt. Trotz dessen, dass nicht immer die Kamera mitlief, sind 33 Stunden Filmmaterial entstanden, die hier in 400facher Beschleunigung 4 Minuten und 29 Sekunden umfassen. Untermalt wird dies durch nicht beschleunigte, aber neu zusammengefügte und sich auf das Video beziehenden Töne, die ebenso während des Aufbaus eingefangen wurden.

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…versteh ich nicht!

Gepostet von in künstlerische Produktionen

  Ort: Edith Russ Haus  

So häufig schon stand ich vor Exponaten in Kunstausstellungen und das einzige, was in meinen Kopf kam, war: „Toll, es reizt mich, es spricht etwas in mir an, aber im Grunde… versteh ich es nicht.“ Aus einem solchen Gedanken kann Frust entstehen oder auch das Bedürfnis nach Anleitung, Erklärung. Sei es durch ein Begleitheft, eine Führung oder einen Audioguide, um ein solches Exponat näher kennenzulernen. Aber immer mehr fühle ich, dass es mich eher interessiert, Exponate nicht zu verstehen, als sie zu ergründen. Viel mehr bleiben mir so meine Eindrücke und Gefühle in Erinnerung, statt vorgefertigter Interpretationen oder Anekdoten. Nach einem Besuch der Ausstellung Roee Rosen: Live and Die as Eva Braun and Other Intimate Stories im Edith Russ Haus hatte ich wieder viele Eindrücke gesammelt, aber nichts fügte sich zu Interpretationen zusammen.

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Werkamalgam

Gepostet von in künstlerische Produktionen

Ort: Weserburg

In der Reflektion einer Glasscheibe spiegelt sich der Raum. Exponate, die mit Glasscheiben geschützt werden, oder in denen Glas ein gestalterisches Element ist, sind zumeist nur aus wenigen Winkeln oder gar nicht ohne eine Reflektion zu erblicken.

Spiegelung#4

Ein Amalgam ist eine Mischung aus mehreren Stoffen, die in den meisten Fällen nicht trennbar ist. Die Fotos, die ich hier präsentiere, bezeichne ich als ein Amalgam.

Spiegelung#7

Diese visuellen Eindrücke sind jedoch nur momenthafte Bruchstücke, die von Perspektive, Umgebung, Tageszeit und vielen weiteren Faktoren abhängig sind. Doch es geht mir nicht um die spezifische Perspektive, sondern die Amalgamhaftigkeit von Kunst mit Glasanteil.

Spiegelung#3

Das Glas interagiert automatisch mit dem Raum und bildet ständig neue Amalgame.

Spiegelung#2

Wie in einer Doppelbelichtung werden aus mehreren Bildern eines.

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Fensterlandschaften

Gepostet von in künstlerische Produktionen

Ort: Weserburg 

Fenster sind häufig in Ausstellungen anzutreffen, sie spenden Licht, können für frische Luft sorgen und bieten Fluchtwege bei Feuer. Aber wie geht man in einer Ausstellung mit Fenstern um? Sind sie eine architektonische Ablenkung mit positivem Beigeschmack? Oder sind sie vielleicht mehr?

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Offen gefragt im bau_werk

Gepostet von in künstlerische Produktionen

Um ein Gefühl für den Ausstellungsraum zu bekommen hat das Team der Ausstellung Offen gefragt! Wovon Ausstellungen sonst nicht sprechen sich am Ausstellungsort bau_werk getroffen. Fragen nach der räumlichen Ausstattung, Steckdosenverteilung, Lichtsituation und Temperatur lassen sich viel leichter in der konkreten Umgebung beantworten. Gleichzeitig bietet ein Treffen vor Ort die Möglichkeit der Entwicklung neuer Ideen, wie der Raum genutzt und die Ausstellung generell aufgebaut werden könnte. Ein paar Eindrücke von dem Treffen, dass im November stattfand, habe ich mitgefilmt. Tee, Decken und Bewegung waren unbedingt notwendig, da die Raumtemperatur ungefähr 4° betrug.

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Eingerahmt

Gepostet von in künstlerische Produktionen

Ich muss gestehen: Die Kunst von vor etwa 1850 reizt mich nicht. Das heißt nicht, dass ich nicht ihre Existenz schätze, nur, dass ich ihr nichts abgewinnen kann. Und bei dem Besuch der Kunsthalle Bremen war ich mit unzähligen solcher Bildern konfrontiert. Die Inhalte konnten mich nicht begeistern, dafür aber die Rahmen. Es ist eine so facettenreiche Variation an Rahmen vorhanden – ob mit vielen Ornamenten, eher schlicht gehalten, in Gold, in Schwarz, in mehreren Farben, gut erhalten oder von der Vergänglichkeit der Zeit gezeichnet, offensichtlich befestigt oder an der Wand schwebend, aus Holz, aus Metall… Es ist wundervoll!

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Im Museum wird nicht nachts gearbeitet

Gepostet von in künstlerische Produktionen

Ort: Park Sanssouci (Potsdam) und Völkerschlachtdenkmal mit Museum (Leipzig)

Reihe: Staubsauger, Putzlappen und Bohrmaschine – Alltag in Ausstellungen

Eigentlich ist es ja ganz logisch. Auch in den schönsten Parks und Gärten, auch in den prunkvollsten Gebäuden und eindrucksvollsten Museen wird eher selten nachts gearbeitet. Ergo passen Leitern, Heckenscheren, Staubsauger und Bohrmaschinen zwar optisch nicht immer ins Bild, sind aber dennoch unverzichtbar, um den tadellosen Eindruck einer solchen Einrichtung zu bewahren. Ebenso braucht es Feuermelder, Fluchttüren und Wegweiser, die zugegeben manchmal in Gemäuern des 16.Jahrhunderts ein wenig deplatziert wirken. Doch ohne sie geht es nicht. Aber was macht das mit Besucher*innen? Kann ein solches „Eingreifen“ in das Erscheinungsbild, die Aura eines Ortes, schon als kleine Intervention oder sogar als Dekonstruktion beschrieben werden (auch wenn dies natürlich keinesfalls intendiert ist)?

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Zeichnen zu später Stunde

Gepostet von in künstlerische Produktionen

Event: Nacht der Museen Oldenburg

Ort: Oldenburger Schloß, Oldenburger Kunstverein, Edith-Russ-Haus

Jedes Jahr gibt es eine Nacht der Museen in Oldenburg, bei der ein Verbund an Museen bis 24 Uhr geöffnet hat. Ich hab mich mit einer Gruppe Zeichner*innen dort hinbegeben und in jedem Museum in mindestens einer Zeichnung aktuelle Flyer als Collage eingearbeitet. Ziel war es für mich zu verschiedenen Zeitpunkten an verschiedenen Orten die Stimmungen im Museum einzufangen.

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