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Inside Out

Gepostet von in Ausstellungsbesuch

Vergangene Woche war ich im wunderschönen Antwerpen unterwegs und habe das Museum aan de Stroom (MAS), das Museum für Zeitgenössische Kunst (M HKA) und das FotoMuseum (FoMo) besucht. Auch wenn die Inhalte innerhalb der Mauern des jeweiligen Museums spannend waren, widmet sich dieser Beitrag gezielt dem Blick aus dem Museum. Mich freut es immer wieder, wenn ich mich vor Museen aufhalte oder auch aus den Fenstern der Häuser gucke und dann dem Museum zugehörige Installationen, Objekte oder Visualisierungen von Marketingstrategien entdecke.

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Dem Glück auf der Spur

Gepostet von in Ausstellungsbesuch

Während meines letzten Wien-Besuchs im März habe ich mir neben der „Star Wars – Identities“ Ausstellung im MAK auch die Ausstellung von Grafikdesigner Stefan Sagmeister, „The Happy Show“ , angesehen. Sagmeister ist gebürtiger Österreicher, studierte Grafik und Design an der Universität für angewandte Kunst Wien & lebt mittlerweile in New York.  Als Inhaber seiner eigenen Agentur gestaltete er unter anderem CD-Cover für zahlreiche namhafte Interpreten wie Lou Reed, die Rolling Stones und Aerosmith. 2013 wurde ihm das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Es ist bereits seine zweite Ausstellung im Österreichischen Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst. Von der ästhetischen und (typo)grafischen Umsetzung seiner “Happy Show“ und Suche nach dem Glück, war ich sehr angetan.

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Finnisage

Gepostet von in Ausstellungsbesuch, Nachgefragt, Überraschungsmoment

Und es wurde gefeiert… Nach zwei Wochen Ausstellung und einem Jahr harter Arbeit feiert die Ausstellung „Offen gefragt! Wovon Ausstellungen sonst nicht sprechen.“ am 29.04.2016 ihren Abschluss. Die Ausstellungsmacherinnen sind sehr glücklich und zufrieden über den Verlauf der Ausstellung und bedanken sich vor allem bei den Besucher*innen. Angebote für weitere Ausstellungsorte gibt  es bereits.  Aber jetzt erstmal „Auf euch“!

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Queerseum

Gepostet von in Ausstellungsbesuch, Mitgebloggt

Wie muss eigentlich eine queerfeministische Intervention in einer Ausstellung aussehen? 3 der Kurator*innen der Ausstellung Homosexualität_en haben bei einer Podiumsdiskussion viel aus ihrer Perspektive dazu geschrieben, aber muss 1 Kurator*in sein um queerfeministisch zu intervenieren? Dazu später mehr.

Die Ausstellung Offen gefragt! bezieht keine klare Position zum Thema queer, sie nutzt Gendersternchen, Gendergaps und genderneutrale Formulierungen in ihren Texten, ihre Toiletten sind binär gekennzeichnet und die Themen Geschlecht/Sexualität tauchen nur als Randnotiz auf. Nur im Rahmenprogramm wird erkennbar, dass Queerness als Thema doch mitgedacht wurde. Am 26.04 fand unter der Leitung Oliver Klaassens ein Workshop und ein Vortrag mit dem Titel Queerseum – Zur Rolle des Museums als diskursiver Verhandlungsort von Geschlecht und Sexualität statt.

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Nachtschicht

Gepostet von in Ausstellungsbesuch

Der Abend vor der Ausstellungseröffnung

Morgen Abend eröffnet die Ausstellung „Offen gefragt! Wovon Ausstellungen sonst nicht sprechen“  im bau_werk/ Oldenburg. Wir haben das Ausstellungsteam am Abend vor der Eröffnung bei den letzten(?) Vorbereitungen mit der Kamera begleitet. Es wird gebohrt, gehämmert, gemalt, geklebt und ausgeleuchtet. Zwischen all dem wunderschönen & kreativen Karton-Kabel-Chaos, blieb auch noch Zeit zum Geburtstagskuchen essen: HAPPY BIRTHDAY HANNAH!

Die Stimmung in der Halle ist positiv geladen. Hier und da hört man mal einen Ausruf, der einem signalisiert, dass etwas nicht wie gewünscht auf Anhieb klappt. Zu funktionieren scheint es dann nach einigen Minuten aber trotzdem. Die Ausstellungsmacherinnen unterstützen sich gegenseitig bei der Umsetzung ihrer gestalterischen Wünsche. Auch einige Freunde sind vor Ort und kümmern sich um die Ausstellungstechnik.

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Tatort München

Gepostet von in Ausstellungsbesuch

Es ist Samstag, der 27. Februar 2016. Die Sonne scheint und bereits morgens stand der Entschluss fest ins Museum zu gehen. Genauer gesagt ins Stadtmuseum München. Noch bis zum 29. Mai 2016 wird hier die Sonderausstellung „Gretchen mag’s mondän –Damenmode der 1930er Jahre“ gezeigt. Jegliche Form der Dokumentation der Ausstellung während des Museumsbesuches ist untersagt. Aufgrund dessen können keinerlei Fotos vom ‚Tatort‘ in diesem Beitrag gezeigt werden. Die knirschende Treppe passiert, offenbart sich hinter einer Glastür der Beginn der Ausstellung: Presseberichte, Mode Illustrationen, Titelseiten von Modemagazinen und Modezeichnungen rund um die dreißiger Jahre in Deutschland sind zu erahnen. Über die Präsentation jeglicher Abbildungen von Mode in den dreißiger Jahre soll der Raum wohl thematisch in die kommende Ausstellung einleiten.  Nachdem der erste Raum passiert war, gelangte ich in den eigentlichen Teil der Ausstellung.

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Möge die Macht mit dir sein

Gepostet von in Ausstellungsbesuch

Die Popkultur-Ausstellung „Star Wars Identities“, die noch bis zum 16. April in der MAK-Ausstellungshalle in Wien zu sehen sein wird, beschäftigt sich mit der Frage: Welche Mächte formen Dich? Mit Hilfe des multimedial aufbereiteten Star Wars-Universums können Besucher*innen ihre eigene Identität ergründen und mit den Identitäten der Star Wars-Charaktere spielen. Ziel der Ausstellung ist es, den Besucher*innen durch ausgeklügelte Technologie zu ermöglichen, ihre eigene, individuelle Star Wars-Persönlichkeit zu entwickeln. An zehn verschiedenen Stationen sollen Elemente der eigenen Identität mit fiktionalen Elementen aufgeladen werden. Am Ende ihres Besuchs sollen die Austellungsgänger*innen einen eigenen Star Wars-Charakter erschaffen haben.

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NS-Dokumentationszentrum München

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„Warum München?“ und „Warum eine Beschäftigung mit der NS-Zeit heute?“, sind die Leitfragen mit denen sich das NS-Dokumentationszentrum auseinandersetzt.

Als „Stadt der Bewegung“ ist München wie keine andere Stadt mit dem Aufstieg und folglich auch mit dem Terrorregime der Nationalsozialisten in Deutschland verbunden. Am 1. Mai 2015 eröffnete das als Lern- und Erinnerungsort bezeichnete NS-Dokumentationszentrum.

Der weiße Betonwürfel steht am Königsplatz auf dem ehemaligen Gelände des „Braunen Hauses“ – die einstige Parteizentrale der NSDAP. Nichts an der Architektur erinnert an das frühere Gebäude der Nazis. Er sticht hervor und hebt sich demonstrativ von den umliegenden  neoklassizistischen Bauten ab.

Oft stand das NS-Dokumentationszentrum noch vor dessen Eröffnung in der Kritik. Die verantwortlichen Architekten sagen „das NS-Dokumentationszentrum wird somit gleichsam zu einem neuen öffentlichen Standort für eine distanzierte Betrachtung des belasteten Umfeldes, der sie auf eine axiale Perspektive angelegte Platzkomposition bewusst aus einem anderen Blickwinkel vorführt“.

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E A T

Gepostet von in Ausstellungsbesuch

Ort: Mailand, Design Museum Triennale

Das Jahr 2015 im September. Im Vergleich zu Deutschland ist es echt warm. T-Shirt-Wetter in Mailand, Expo-Stadt. Ein externer Standort ist das Design Museum. Großes Oberthema ist „Essen und Trinken“. In drei voneinander getrennt zu besuchenden Ausstellungsabfolgen gehen Besucher*innen auf Zeitreise. Die Objekte reichen von Ansammlungen von verschieden verziertem Essbesteck über Retro-Kühlschränke bis hin zu ganzen Häusern, gebaut aus Baguette-Stangen. Viele Ensembles ziehen die Aufmerksamkeit wie magisch auf sich, andere stoßen ab, widern an, verwundern, empören und erschrecken.

Welche chemischen Prozesse passieren eigentlich in Mund, Speiseröhre und Magen, um zerkaute Nahrungsmittel zu verdauen? Ein Film klärt auf. Ein kleiner Screen, eingebaut in einen Teller, der in ein Abendbrot-Szenario integriert ist, verfolgt den Weg einer köstlichen Spaghetti Bolognese von der Gabel bis in den Magen.

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