exhibition_ismus

Inside Out

Gepostet von in Ausstellungsbesuch

Vergangene Woche war ich im wunderschönen Antwerpen unterwegs und habe das Museum aan de Stroom (MAS), das Museum für Zeitgenössische Kunst (M HKA) und das FotoMuseum (FoMo) besucht. Auch wenn die Inhalte innerhalb der Mauern des jeweiligen Museums spannend waren, widmet sich dieser Beitrag gezielt dem Blick aus dem Museum. Mich freut es immer wieder, wenn ich mich vor Museen aufhalte oder auch aus den Fenstern der Häuser gucke und dann dem Museum zugehörige Installationen, Objekte oder Visualisierungen von Marketingstrategien entdecke.

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Ein (Jahr) Blog-Projekt. (K)ein Abschiedsbeitrag.

Gepostet von in Nachgefragt

Nach einem Jahr neigt sich nun der universitäre Teil des Blog-Projekts “exhibition_ismus” dem Ende zu. Während des vergangenen Sommer- und Wintersemesters haben wir uns als Gruppe gefunden, erste Ideen für die Umsetzung des Blogs gesammelt, ein Konzept geschrieben und letztendlich auch das Blog ins Leben gerufen und wöchentlich mit Inhalten gefüllt, sowie mit dem Ausstellungsteam von “Offen gefragt!” kooperiert. Wir freuen uns sehr über das vorläufige Endprodukt, schauen gerne den Verlauf der Beiträge durch, sind stolz auf positives Feedback, das uns erreicht hat und haben viele das Blog betreffende neue Erfahrungen gemacht.

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Dem Glück auf der Spur

Gepostet von in Ausstellungsbesuch

Während meines letzten Wien-Besuchs im März habe ich mir neben der „Star Wars – Identities“ Ausstellung im MAK auch die Ausstellung von Grafikdesigner Stefan Sagmeister, „The Happy Show“ , angesehen. Sagmeister ist gebürtiger Österreicher, studierte Grafik und Design an der Universität für angewandte Kunst Wien & lebt mittlerweile in New York.  Als Inhaber seiner eigenen Agentur gestaltete er unter anderem CD-Cover für zahlreiche namhafte Interpreten wie Lou Reed, die Rolling Stones und Aerosmith. 2013 wurde ihm das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Es ist bereits seine zweite Ausstellung im Österreichischen Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst. Von der ästhetischen und (typo)grafischen Umsetzung seiner “Happy Show“ und Suche nach dem Glück, war ich sehr angetan.

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Nachtschicht

Gepostet von in Ausstellungsbesuch

Der Abend vor der Ausstellungseröffnung

Morgen Abend eröffnet die Ausstellung „Offen gefragt! Wovon Ausstellungen sonst nicht sprechen“  im bau_werk/ Oldenburg. Wir haben das Ausstellungsteam am Abend vor der Eröffnung bei den letzten(?) Vorbereitungen mit der Kamera begleitet. Es wird gebohrt, gehämmert, gemalt, geklebt und ausgeleuchtet. Zwischen all dem wunderschönen & kreativen Karton-Kabel-Chaos, blieb auch noch Zeit zum Geburtstagskuchen essen: HAPPY BIRTHDAY HANNAH!

Die Stimmung in der Halle ist positiv geladen. Hier und da hört man mal einen Ausruf, der einem signalisiert, dass etwas nicht wie gewünscht auf Anhieb klappt. Zu funktionieren scheint es dann nach einigen Minuten aber trotzdem. Die Ausstellungsmacherinnen unterstützen sich gegenseitig bei der Umsetzung ihrer gestalterischen Wünsche. Auch einige Freunde sind vor Ort und kümmern sich um die Ausstellungstechnik.

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Eingerahmt

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Das mumok (Museum Moderner Kunst) in Wien mag es künstlich. In allen Ausstellungsräumen werden die Objekte nur durch Kunstlicht inszeniert. Natürliches Licht bekommen hier weder Kunst noch ihre Liebhaber*innen zu Gesicht. Doch eine Stelle ist anders, ein Fenster gibt es und ermöglicht den Gästen des Hauses einen Panoramablick über Wien.

Wie ein in den Fensterrahmen eingelassenes Gemälde, präsentieren sich die Dächer der Stadt. Rote Dachpfannen zuerst, weiter hinten die sandfarbene Fassade des Kunsthistorischen Museums. Auch der Turm des Stephansdoms ist zu sehen. Der Blick aus dem Fenster dauert bei vielen Besucher*innen sogar etwas länger, als der auf das ein oder andere Objekt im Raum. Schon ok, find‘ ich.

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Möge die Macht mit dir sein

Gepostet von in Ausstellungsbesuch

Die Popkultur-Ausstellung „Star Wars Identities“, die noch bis zum 16. April in der MAK-Ausstellungshalle in Wien zu sehen sein wird, beschäftigt sich mit der Frage: Welche Mächte formen Dich? Mit Hilfe des multimedial aufbereiteten Star Wars-Universums können Besucher*innen ihre eigene Identität ergründen und mit den Identitäten der Star Wars-Charaktere spielen. Ziel der Ausstellung ist es, den Besucher*innen durch ausgeklügelte Technologie zu ermöglichen, ihre eigene, individuelle Star Wars-Persönlichkeit zu entwickeln. An zehn verschiedenen Stationen sollen Elemente der eigenen Identität mit fiktionalen Elementen aufgeladen werden. Am Ende ihres Besuchs sollen die Austellungsgänger*innen einen eigenen Star Wars-Charakter erschaffen haben.

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DON’T mind the Gap

Gepostet von in Überraschungsmoment

JUHUU! Das mumok in Wien hat Saaltexte mit Gender_Gap. 

Noch bis zum 24.04. zeigt das mumok die Ausstellung „Blühendes Gift – Zur feministischen Appropriation des österreichischen Unbewussten“, die von Studierenden und Lehrenden des Programms Master in Critical Studies an der Akademie der bildenden Künste Wien kuratiert wurde. Auf zwei Ebenen des Hauses thematisiert die Ausstellung den Blick der Kurator*innen auf die Werke der Sammlung des Hauses nach 1945.

Angestoßen durch die geschriebenen Texte der Studierenden und Lehrenden der Akademie der bildenden Künste, entschloss sich das mumok, den Gender_Gap auch in allen anderen Saaltexten zu nutzen. Ich finde es großartig und hoffe sehr, dass der Unterstrich das Haus nicht gemeinsam mit der Ausstellung wieder verlässt.

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Der (ab)gelenkte Blick

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Die tschechische Nationalgalerie in der Hauptstadt Prag hat mich nicht nur wegen der Werke von Alfons Mucha nachhaltig beeindruckt. Die industriell geprägte Architektur des in den 1920er Jahren erbauten Gebäudes war es, die die Begehung des mit Kunstwerken bestückten Messepalastes für mich interessant gemacht hat. Irgendwie rau und kühl, weitläufig und in vielen Ecken düster erscheinend, präsentiert sich das Gebäude seinen Besucher*innen.

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