exhibition_ismus

Finnisage

Gepostet von in Ausstellungsbesuch, Nachgefragt, Überraschungsmoment

Und es wurde gefeiert… Nach zwei Wochen Ausstellung und einem Jahr harter Arbeit feiert die Ausstellung „Offen gefragt! Wovon Ausstellungen sonst nicht sprechen.“ am 29.04.2016 ihren Abschluss. Die Ausstellungsmacherinnen sind sehr glücklich und zufrieden über den Verlauf der Ausstellung und bedanken sich vor allem bei den Besucher*innen. Angebote für weitere Ausstellungsorte gibt  es bereits.  Aber jetzt erstmal „Auf euch“!

bild 6

Weiterlesen

Offen gefragt! Wovon Ausstellungen sonst nicht sprechen.

Gepostet von in Nachgefragt

 „Offen gefragt! Wovon Ausstellungen sonst nicht sprechen.“ war am vergangenen Montag nicht nur Titel, sondern auch Programm. Die Führung durch die Ausstellung begann um 17.00 und dauerte ca. eine Stunde. Die Führung lieferte neue Perspektiven und spannende Hintergrund Informationen zu den gezeigten Exponaten. Besonders spannend fanden wir, dass die Besucher*innen viele Fragen stellten, ihre Blickwinkel und Ansichten auf die Exponate äußerten. So entstand in einer lockeren Atmosphäre ein inspirierender Austausch eben über das, wovon Ausstellungen sonst nicht sprechen. Nach der Führung gab es die Möglichkeit einige Exponate genauer zu betrachten und mit den Ausstellungsmacherinnen in ein persönliches Gespräch zu kommen. „Wir finden es wichtig und sind sehr interessiert daran zu erfahren wer in die Ausstellung kommt und welche neuen Blickwinkel sich aus diesem Austausch ergeben.

Weiterlesen

Wir sind gut in der Zeit

Gepostet von in Nachgefragt

Die Sonne scheint und alle sind hoch motiviert. „Wir sind gut in der Zeit“, sagt die Gruppenkoordinatorin Ria. In der letzten Woche hat die Aufbauphase begonnen. Die Ausstellungsmacherinnen sind nun täglich im bau_werk. Ein Experte für Ausstellungstechnik steht ihnen beratend zur Seite. Es wird gestrichen, gesägt, gehämmert und alles was dazu gehört.

20160411_180342_resized_120160411_175919_resized20160411_175839_resized20160411_182925_resized

Viele der Ausstellungsrequisiten stehen schon für ihre präsentierende Aufgabe bereit. Zumindest fast – einige sind dieser Tage noch zur Ablage umfunktioniert.

20160411_175949_resized

Momentan noch Materialsammeltisch – am Samstag der Auramat. Jetzt fragt ihr euch bestimmt: „Was ist denn ein Auramat?“ Genaueres zu der Fragestellung „Nur das Original“ könnt ihr euch auf http://offengefragt.de/original-und-aura durchlesen und bis Samstag schon einmal überlegen, was sich hinter diesem ominösen Namen Auramat  verbirgt.

20160411_182342_resized

20160411_182422_resized_1

Noch ist die Vitrine gut verpackt, aber am Samstag wird sie euch unter der Fragestellung „Wann kommt die Gegenwart?“ http://offengefragt.de/was-jetzt zum Nachdenken anregen. 

Weiterlesen

Fragestellung: Andere »Kulturen« oder »Kulturen« mal anders?

Gepostet von in Essay, Nachgefragt

Die Spannung steigt. Am 16. April wird die Ausstellung „Offen gefragt! Wovon Ausstellungen sonst nicht sprechen“ eröffnet und es gibt noch viel zu tun. In den kommenden Wochen erfahrt ihr von uns mehr über die 10 Fragestellungen, die im Zentrum der Ausstellung stehen, und bekommt erste Informationen über die gezeigten Objekte der Ausstellung. In dem folgenden Interview stellen wir euch die Fragestellung „Andere »Kulturen« oder »Kulturen« mal anders?“ vor und verraten, worum es einer der Ausstellungsmacherinnen, Hannah Fiedler, geht.

Kritisch befragt sie die museale Repräsentation von der Welt als Mosaik verschiedener „Kulturen“. Folgende Fragen werden gestellt: „Ist diese Sichtweise angesichts der weltweiten Bewegungen von Ideen, Dingen und Menschen zutreffend? Sind Museen in der Lage, anders über kulturelle Zugehörigkeiten und Traditionen zu sprechen?

Weiterlesen

Tatort München

Gepostet von in Ausstellungsbesuch

Es ist Samstag, der 27. Februar 2016. Die Sonne scheint und bereits morgens stand der Entschluss fest ins Museum zu gehen. Genauer gesagt ins Stadtmuseum München. Noch bis zum 29. Mai 2016 wird hier die Sonderausstellung „Gretchen mag’s mondän –Damenmode der 1930er Jahre“ gezeigt. Jegliche Form der Dokumentation der Ausstellung während des Museumsbesuches ist untersagt. Aufgrund dessen können keinerlei Fotos vom ‚Tatort‘ in diesem Beitrag gezeigt werden. Die knirschende Treppe passiert, offenbart sich hinter einer Glastür der Beginn der Ausstellung: Presseberichte, Mode Illustrationen, Titelseiten von Modemagazinen und Modezeichnungen rund um die dreißiger Jahre in Deutschland sind zu erahnen. Über die Präsentation jeglicher Abbildungen von Mode in den dreißiger Jahre soll der Raum wohl thematisch in die kommende Ausstellung einleiten.  Nachdem der erste Raum passiert war, gelangte ich in den eigentlichen Teil der Ausstellung.

Weiterlesen

Virtuelle Museen – einige Überlegungen

Gepostet von in Essay

Im 21. Jahrhundert scheinen Veränderungen schneller die sich immer weiter beschleunigende Globalisierung und Digitalisierung: das eigene tägliche Leben, unmittelbar zu durchdringen. Unser Alltag hat sich gewandelt. Über die neuen Technologien, das Smartphone, Tablet und das Social Web scheinen wir beständig am Weltgeschehen teilzunehmen, ja sogar partizipierend die Dinge zu verändern. Die Grenze zwischen Realem und Imaginärem scheint dabei stetig zu verschwimmen. Auch die Museumswelt bleibt davon nicht unberührt.

„Das Kulturnutzungsverhalten der Gesellschaft“ hat sich „durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien verändert.“(Bocatius 2014: 27).  Das Web 2.0 (Social Web) ist durch die Möglichkeit der Partizipation und der Möglichkeit, für Nutzer*innen Wissen zu generieren und auszutauschen, geprägt. Es verweist auf einen Raum, „[…] in dem Personen aktiv, selbstgesteuert und offen Plattformen, Anwendungen und Aktionen mitgestalten können.“ (Bocatius: 27).

Weiterlesen

NS-Dokumentationszentrum München

Gepostet von in Ausstellungsbesuch

„Warum München?“ und „Warum eine Beschäftigung mit der NS-Zeit heute?“, sind die Leitfragen mit denen sich das NS-Dokumentationszentrum auseinandersetzt.

Als „Stadt der Bewegung“ ist München wie keine andere Stadt mit dem Aufstieg und folglich auch mit dem Terrorregime der Nationalsozialisten in Deutschland verbunden. Am 1. Mai 2015 eröffnete das als Lern- und Erinnerungsort bezeichnete NS-Dokumentationszentrum.

Der weiße Betonwürfel steht am Königsplatz auf dem ehemaligen Gelände des „Braunen Hauses“ – die einstige Parteizentrale der NSDAP. Nichts an der Architektur erinnert an das frühere Gebäude der Nazis. Er sticht hervor und hebt sich demonstrativ von den umliegenden  neoklassizistischen Bauten ab.

Oft stand das NS-Dokumentationszentrum noch vor dessen Eröffnung in der Kritik. Die verantwortlichen Architekten sagen „das NS-Dokumentationszentrum wird somit gleichsam zu einem neuen öffentlichen Standort für eine distanzierte Betrachtung des belasteten Umfeldes, der sie auf eine axiale Perspektive angelegte Platzkomposition bewusst aus einem anderen Blickwinkel vorführt“.

Weiterlesen

Offen gefragt: Wie siehts aus beim Ausstellungsteam? Part 2

Gepostet von in Nachgefragt

In der letzten Woche habt ihr in „Offen gefragt: Wie siehts aus beim Ausstellungsteam“ schon mal einen ersten Einblick in den Stand der Dinge erhalten, was alles noch bis zum 16. April zu tun ist und wie es den Ausstellungsmacher*innen 10 Wochen vor der Eröffnung geht. In dem zweiten Beitrag zu „Offen gefragt: Wie siehts aus beim Ausstellungsteam“ wird es um die Frage des Raumes und dessen Bedeutung für die Konzeption der Ausstellung gehen. In den Beiträgen Raum_Fragen und Raum_Lösung konntet ihr lesen, dass sich die Ausstellungsmacher*innen intensiv mit dem Thema Raum und dessen Anforderungen auseinander gesetzt haben.

Nachdem wir einen ersten Blick auf die vorläufigen Artworks für die Prints werfen konnten (ihr müsst euch leider noch ein bisschen gedulden), hatten wir den Eindruck, dass der Raum ein zentrales Thema für die Ausstellung darstellt.

Weiterlesen

Die Krux des Aufzeichnens

Gepostet von in Ausstellungsbesuch, Essay, Uncategorized

Aufzeichnen als patizipatorische kulturelle Praxis ist im Zuge der Smartphone-Generation ein fester Bestandteil unserer Alltagspraxis geworden. Über Social Media Kanäle wird Erlebtes Freunden bei Facebook, Follower oder allgemein über YouTupe,  zugänglich gemacht. Fotos oder Videos in Museen anzufertigen und somit den eigenen Museumsbesuch aufzuzeichnen, ist heute keine Besonderheit mehr. So hatte auch ich mir vorgenommen im Zuge einer empirischen Forschung, meinen Museumsbesuch per Handy  aufzuzeichnen um die Aufzeichnungen später für meine Forschungszwecke zu nutzen.

Am Beispiel der Ausstellung „Augen auf – 100 Jahre Leica Fotografie“ die anlässlich des 100 Jährigen Bestehens der Firma Leica im Haus der Photographie vom 24. Oktober 2014 bis zum 11. Januar 2015 in Hamburg ausgestellt wurde[1] wollte ich mich mit Fotografie als Aufzeichnungsmedium auseinandersetzten.

Weiterlesen